Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Eduard ergreift die Hand ſeines Kindes, drückt ſie mit Heftigkeit an ſich und erhebt ſeine Augen auf Adeline, deren Ausdruck dieſe verſteht.

Ich verzeihe Dir, ſagt ſie, ach! hätteſt du mir

nur wehe gethan.. aber dies Kind, meine Tochter, niemals darf ſie Dich nennen. Jakob unterbricht Adeline und legt ihr den Finger auf den Mund. In dieſem Augenblick läuft Sans⸗ ſouci herbei und äußert ſeine Ueberraſchung über die Anweſenheit des Unbekannten.Was willſt Du? fragt ihn Jakob, was bringſt Du ſo eilig? was iſt geſchehen? Kamerad, ich komme nur, Dir zu ſagen, das Gendarmen im Dorfe Hausſuchung hal⸗ ten; man iſt einem Vagabunden auf der Spur, den man eine halbe Meile von hier erkannt hat, und wird ſogleich auch unſer Haus durchſuchen; ich ſagte ihnen, es werde fruchtlos ſein, aber, Wetter! ich wußte nicht, daß.. Still! ſagt Jakob, kein Wort von dem, was Du hier geſehen haſt... liebe Schweſter, geh' mit dem Kind ins Haus. Ged', und fürchte nichts, ich ſtehe für Alles. Sansſouci führe meine Schweſter hinein, und vor allen Dingen das tiefſte Stillſchweigen!

Sansſouci betheuert es und entfernt ſich einige Schritte, über alles, was er ſieht, im höchſten Er⸗ ſtaunen. Adeline iſt über die Gefahr, in der Eduard ſchwebt, beſtürzt, aber er ſelbſt beſchwört ſie, ihn ſeinem Schickſal zu überlaſſen. Er legt ſeine Hand aufs Herz, drückt einen Kuß auf die Stirne ſeiner Tochter und entfernt ſich von beiden, während Sans⸗