Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Hilf mir, hilf mir... rette mich! ruft er, ſich zu Jakob hinſchleppend, der noch kaum ſeinen Augen trauen kann, ach! aus Barmherzigkeit ſtoße mich nicht zurück!

Ach, Mama, laſſ' uns fliehen, ich fürchte mich vor dem Mann, bittet Ermance und ſchmiegt ſich angſtvoll an ihre Mutter. Dieſe umklammert ihr Kind, betrachtet bewegungslos Eduard, und heiße Thränen ſtürzen aus ihren Augen. 1

Unglücklicher! ſagt endlich Jakob, was wilſt Du hier?... wirſt Du uns denn ewig verfolgen? ſoll Deine Infamie nicht aufhören, Deine Fanilie zu martern? ſoll dies Kind vor Deinem Anblick erröthen? 1

Eduard antwortet nicht, aber er blickt auf 2de⸗ line, und dieſe verbirgt das Geſicht ihrer Tochter in ihrem Schooß. Ach, ſtammelt er endlich/ ſich vor Jakob auf die Knie ſtürzend, habe Mitleid, ſieh, wie elend ich bin, man verweigert mir ſoger, die Geſichtszüge meines Kindes zu ſehen!... man ſchützt ſie vor dem Anblick ihres Vaters.

Jakob hat nicht mehr die Kraft, ihn zurückzu⸗ ſtoßen; Eduard nähert ſich Adelinen, ſtürt zu ihren

Füßen nieder, drückt ſeine Stirne gegei die Erde,

und fängt heftig zu ſchluchzen an. Be den Klage⸗ lauten des Unglücklichen richtet Ermane ihre Augen auf ihn, und Theilnahme verdrängt ihr Furcht. Ach, Mamal ſagte ſie, der arme Mann ſheint ſehr elend zu ſein, erlaube, daß ich ihm aufhefe... ich fühle, daß ich mich nicht mehr vor ihm fürchte.

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