Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Schnurrbart zeigte, ein männliches Geſicht, das in den Garten ſchaut.

Wie ſonderbar! ſagt Adeline, erinnerſt Du Dich noch, vor zehn Jahren erſchienſt Du auch ſo vor uns?

Ja freilich, antwortet Jakob, ich erinnere mich deſſen ſehr wohl. Ermancens Schreck iſt zu ent⸗ ſchuldigen, denn ich weiß, damals hatteſt Du mir auch keine geringe Furcht eingejagt!... Mann ſheint ein Unglücklicher zu ſein; komm, liebe Tochter, virbanne die Furcht; wir wollen ihm unſere Zälfe anzieten; Nothleidende ſollen uns Mitleid, aber keine Funht einflößen.

Bei dieſen Worten nähert ſich Adeline mit Er⸗ mance der kleinen Gitterthür; die Züge des Mannes hiner dem Gitter ſcheinen ſich zu veleben; er betrach⸗ tet hie junge Frau mit ihrem Kinde; wirft dann einen Blick auf Jakob und ſtreckt einen Arm durch die Offfnung nach ihnen aus, als wolle er ihr Mit⸗ leid anfehen. Adeline tritt näher, ſteht den Bettler genauer an, ſtößt einen ſchmerzhaften Schrei aus und läuft bleß, zitternd und entſtellt Jakob entgegen. Ich weij nicht, ruft ſie ihm zu, iſt es eine Täu⸗ ſchung!.. dieſer Mann.. er ſcheint mir, ja ſieh nur.. er ſſt's! es iſt.!

Mehr vemag ſie nicht hervorzubringen. Jakob eilt nach der kleinen Thüre, erkennt ſeinen Bruder Eduard, mit Lumpen bedeckt, von Mangel erſchöpft, und ein Bild des größten Elends) der bitterſten Verzweiflung dar⸗ bietend, tritt in ien Garten.