Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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ſich eine Thräne im Auge zerdrückte, die Leute ma⸗ chen mit mir, was ſie wollen! Gut, ich bleibe; jedoch nur unter der Bedingung, daß ich mich entferne, wenn Geſellſchaft da iſt, und mit Madame Adeline nicht an einem Tiſche eſſe, weil man Reſpekt vor ſeinen Vorgeſetzten haben muß, und ich in feiner Ge⸗ ſellſchaft ſo dumm wie eine Gans bin. Ihr könnt Euch entfernen, ſpazieren gehen, jagen und fiſchen, auch rauchen, wie's Euch gefällt, erwidert der Greis, aber mit uns am Tiſche müßt Ihr eſſen, denn ein braver Mann iſt überall an ſeinem Platze. Nun denn! tauſend Granaten! ein alter Soldat muß gehorchen!

Keine Abenteuer, keine Lebensſtürme, kein Un⸗ glück mehr. Friedliche, heitere Tage lachen endlich

die Bewohner von Villeneuve⸗St.⸗George an. Ade⸗

linen erfüllt nur noch eine leichte Melancholie, die ihr die kindliche Liebenswürdigkeit und Anmuth ihrer Toch⸗ ter erträglich machen. Die kleine Ermance wächst heran und wird mit jedem Tage ſchöner; ihre Züge ſind reizend, ihre Stimme iſt zart, wie die ihrer Mutter, und ihr Herz gefühlvoll und mitleidig. Jakob iſt ſtolz auf ſeine Nichte, und hat, ſeitdem er im Schooße ſeiner Familie lebt, viel von ſeinen rauhen Manieren abgelegt; Sansſouci flucht noch immer, würde aber für ſeine Gönner durchs Feuer geben; der alte Gerval iſt doppelt glücklich durch das Gute, was er geſchaffen, und durch das, was Jakob täglich wirkt; kurz, Alle genießen eines lang entbehrten, ſtillen, zufriedenen Glücks, und die Bewohner des Pachthofes kommen auch öfters nach Villeneuve⸗St.