Erinnerung an mein vergangenes Glück ſoll meinen Trübſinn mildern; was er fern von da gethan hat, will ich aus meinem Gedächtniß verdrängen, die Tage ſeiner Zärtlichkeit und Liebe ſollen allein meinen Geiſt beſchäftigen, und ſo werde ich ihn beweinen können, ohne zu erröthen.“
Die Familie Guillot iſt glücklich, daß ihre Freunde in der Nähe bleiben, denn der Weg von Villeneuve⸗ St.⸗George iſt ein Spaziergang, und man verſpricht ſich, ihn in der ſchönen Jahreszeit recht oft zu machen.
Nach vier Tagen laſſen unſere Reiſenden ſich end⸗ lich in ihrer neuen Wohnung nieder. Adelinens Augen füllen ſich mit Thränen, als ſie das Haus, den Garten, die Zeugen der erſten glücklichen Monate ihrer Ehe wieder betritt. Katharine übernimmt die Küche und Lukas den Garten; letzterer verſieht aber auch zugleich die Stelle des Hausvogts. Herr Ger⸗ val nimmt ſeine Wohnung zwiſchen Jakob und Ade⸗ linen, und die kleine Ermance bleibt bei ihrer Mutter, um ihr durch ihr kindliches Geſchwätz und ihre ſchmei⸗ chelnden Liebkoſungen ſo oft als möglich die für ihren Trübſinn ſo heilſame Erheiterung zu gewähren.
Sansſouci will zu ſeinen ländlichen Arbeiten auf dem Meierhof zurückkehren, aber Herr Gerval und
Jakob geben das nicht zu.„Ihr habt mir das
Leben gerettet, ſagt jener, Ihr dürft mich nicht mehr verlaſſen.— Du haſt. Kummer und Elend mit mir getheilt, ſagt Jakob, Du ſollſt nun auch an meinem Glücke Theil nehmen, wir dürfen uns nicht trennen. — Tauſend Granaten! rief Sansſouci, indem er


