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habe ich eure Schmerzen erneuert, vergebt mir! die Erinnerung an Eduard verurſacht euch Kummer, ich kenne euer Unglück nicht, theilt es mir mit, und ich will euch dann tröſten, ſoviel ichs vermag.“
Jakob übernimmt es, Herrn Gerval mit einem Theil von Adelinens Unglück bekannt zu machen, aber er verſchweigt ihm das Gehäſſigſte von Eduards Be⸗ tragen. Jener glaubt, daß Adelinens Mann in Pa⸗ ris im Elend geſtorben ſei, nachdem er ſie und ihr Kind verlaſſen, und daß die Nachricht von ſeinem traurigen Ende ſie um ihren Verſtand gebracht habe.
Der gute Alte fühlt ſich noch mehr, als zuvor, zu der jungen Frau, dem Muſter aller Gattinnen und Mütter, hingezogen, und wünſcht auch die Bekannt⸗ ſchaft der Bewohner des Meierhofes zu machen, die ihr und Jakob ſo viele Freundſchaft bewieſen haben.
„Das iſt ſehr leicht, ſagt Sansſouci, wollen Sie Alle glücklich machen, ſo müſſen Sie nach Guillots Pachthof. Alle Welt! ſehen Sie Madame und mei⸗ nen Kameraden wieder, glaube ich, ſind ſie vergnügter, als wenn ihre Pachterwohnung ein Schloß wäre.— Nun, ſo laßt uns hin, ruft der gute Gerval, alle zuſammen, meine Kinder; dieſe Reiſe ſoll uns gut bekommen; ſie wird die liebe Adeline etwas zer⸗ ſtreuen und der kleinen Ermance Freude machen. Ja⸗ kob wird denen nützlich werden können, die ihn in der Dürftigkeit unterſtützt haben, und wir, gute Ka⸗ tharine, auch wir werden in der neuen Umgebung weniger an den unglücklichen Tod unſeres Freundes Dupre denken.“


