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umzubringen, mein armer Dupre... hätte ich Dei⸗ nen Ahnungen gefolgt!... meine Unvorſichtigkeit iſt Schuld an ſeinem Tode!... unaufhörlich werd' ich es mir vorwerfen!.. Dies Haus iſt mir jetzt ver⸗ heaßt!.. ſchon morgen will ich es verlaſſen.“
Herr Gerval vergießt die bitterſten Thränen über das Schickſal ſeines vieljährigen Dieners und Freun⸗ des, Katharine theilt ſeinen Schmerz, und ein Jeder bemüht ſich, den braven Herrn über ſeinen Verluſt zu tröſten.
Der Tag überraſcht die Hausbewohner in dieſer Lage. Herr Gerval gibt den Bitten ſeiner Freunde nach, ſich ein wenig Ruhe zu gönnen, und Lukas wird beauftragt, die benachbarten Gemeinden von den Ereigniſſen der Nacht in Kenntniß zu ſetzen. Katharine macht auf Befehl ihres Herrn die nöthigen Vorbereitungen zur Abreiſe, und Adeline verſpricht ihrem Wohlthäter, ihn alsbald mit ihrem unglücklichen Schickſal bekannt zu machen.
Jakob findet endlich Gelegenheit, mit Adelinen allein zu ſein; ſie brennt vor Begierde, ihn auszu⸗ fragen, und wagt es doch nicht, das Stillſchweigen zu brechen; er erräth ihren Schmerz, ihre Furcht, ihre geheimſten Gedanken.—„Dufresne iſt nicht mmehr, ſagt er, er hat endlich den Lohn für ſeine Schandthaten empfangen.— Dufresne!.. Wie! Dufresne befand ſich unter den Räubern?2... O, ich Unglückliche! kein Zweifel mehr, ſo hatte er ihn auch zum äußerſten Verbrechen verleitet... Eduard war.. — Still! ruft Jakob halblaut, dies abſcheuliche Paul de Kock. XXII. 8


