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gebracht, und ſie die ganze Zeit bei ihm ver⸗ lebt hat.
Adeline wirft ſich vor ihrem Beſchützer auf die Knie, denn ſie fühlt, was ſie ihm alles zu danken hat, obgleich dieſer nur von ſeinem Vergnügen ſpricht, ihr nützlich geweſen zu ſein und ſeiner Dienſte nur oberflächlich erwähnt..
Sie fragt jetzt nach den Begebenheiten der letzten Nacht und erfährt, wie die Räuber ſich bei ihnen eingeſchlichen haben, und ſie ohne die beiden Reiſen⸗ den, wovon der Eine ihr Bruder zu ſein ſcheine, ge⸗ plündert und vielleicht des Lebens beraubt worden wären.
Adeline erbebt... ſie erinnert ſich, in welchem Augenblick Eduard ihr erſchienen iſt, ſeine Verwir⸗ rung, ſein Schrecken bei der Ankunft der Fremden; ſie wagt es nicht mehr zu fragen, aber mit Seelen⸗ angſt erwartet ſie Jakob; endlich tritt dieſer ins Zimmer.
„Mehre Räuber ſind entſprungen, ruft er, Ade⸗ linen einen Blick zuwerfend, deſſen Ausdruck dieſe verſteht. Die, welche umgekommen ſind, haben ihr Schickſal verdient.— Sapperment, ſagt Sansſouci, ſie verdienten alle gerädert zu werden, und ich be⸗ daure es nur, daß Einige unſerer Rache entgangen ſind.— Und mein treuer Dupre, fragt Herr Gerval, ſoll ich denn nichts von ihm erfahren?— Mein guter Herr, leider iſt Ihr alter Diener ein Schlachtopfer der Böſewichter geworden... er iſt nicht mehr!— O die Niederträchtigen!... einen ehrwürdigen Greis


