Böſewichts anfleht, während ein Anderer mit Geld⸗ ſäcken beladen ſich ſo eben davon machen will. Sansſouei drückt ſein Piſtol auf Dufresne ab, als dieſer den Greis ſo eben niederſchmettern will, und das Ungeheuer ſtürzt zu den Füßen des Herrn Gerval nieder. Sein Kamerad wirft die Geldſäcke fort und will entſpringen, allein Sansſouci läßt ihm keine Zeit dazu; er erreicht ihn auf der Treppe und ver⸗ ſetzt ihm einen ſo fürchterlichen Hieb auf den Kopf, daß Lampin ſtrauchelt, mehre Stufen hinunterfällt, ſich den Kopf gegen die Mauer zerſchellt und unter den gräulichſten Flüchen ſein Leben aushaucht.
„Ihr ſeid mein Retter, mein Befreier, ſtöhnt Gerval, während Sansſouci ihm ſeine Bande löst. — Es iſt wahr, mein lieber Herr, es war die höchſte. Zeit; aber vielleicht ſind noch Räuber im Hauſe, ich eile, ſie aufzuſuchen.— Ich folge, ich folge, o mein Retter! ſagt der Greis, ich will Euch führen, aber ach! ich ſehe ja nicht meinen treuen Dupré!“
In dieſem Moment hört man einen Piſtolenſchuß. Sansſouci fliegt die Treppe hinunter und erblickt Jakob, wie dieſer ſo eben einem der beiden andern Räuber den Hirnſchädel zerſchmettert hat, während deſſen Kamerad auf demſelben Wege, den Eduard genommen, entflieht. 4
Das Schießen, der Tumult, das Geſchrei haben endlich Katharine und Lukus erweckt, aber erſt auf die Stimme ihres Herrn wagen ſie es, ihre Zimmer zu verlaſſen. Man vereinigt ſich und begibt ſich nach Adelinens Zimmer. Dieſe kommt endlich zur Beſin⸗


