Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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107 biſt jetzt gerettet, laß' mich, folge nicht.. lebe wohl! Lebe wohl, auf ewig!

Raſch entflieht er durch die Thüre, erreicht ven Hof, ſchwingt ſich über das Gitter und läuft in den Wald; in demſelben Augenblick dringen Jakob und Sansſouci in Adelinens Zimmer, die von den hefti⸗ gen Seelenerſchütterungen erſchöpft, bei dem plötz⸗ lichen Verſchwinden ihres Mannes bewußtlos umfällt.

Neuntes Kapitel. Wer iſt der gute Gerval?

O, unglaubliches Wunder! welches Glück! darf ich meinen Augen trauen? ruft Jakob, indem er der Unglücklichen zu Hülfe eilte. Dieſe Frau, ſie iſt es, Sansſouci... komm, ſieh nur. Ei freilich, hei⸗ liger Gott! ſie iſt es!... endlich müſſen wir ſie finden... habe ich es Dir nicht geſagt... man ſoll niemals verzweifeln. Und ihre Tochter... da... ſieh, o, ich erkenne ſie. Aber als ich das Fenſter öffnete, glaubte ich einen Mann zu ſehen, er iſt ent⸗ flohen... Ha! welch Geräuſch!... hörſt Du?2... man ruft nach Hülfe... bleibe Du hier... verlaſſe ſie nicht... gib mir aber eine von Deinen Piſtolen.

Jakob thut es, und Sansſouci, in einer Hand das Piſtol, in der andern einen tüchtigen Stock, läuft dem Geſchrei nach, ſteigt die Treppe hinauf, tritt in ein Zimmer, deſſen Thüre eingeſtoßen iſt und erblickt einen Greis auf den Knien, wie er das Mitleid eines