zu?... ach, wie iſt mir? mein Kopf brennt wie Feuer!“
„Komm, ſagt Eduard, komm, gib mir das Kind und laß' uns fliehen... von hier entfliehen oder Du biſt verloren.— Warum denn fliehen? was droht Dir für Gefahr? haſt Du nicht ſchon genug gelit⸗ ten?... verfolgen Dich die Menſchen noch?— Ja! ja! und auch Du biſt der Wuth der Räuber ausge⸗ ſetzt, da! hörſt Du nicht das Rufen im Innern des Hauſes?... jetzt ermorden ſie einen Greis ohne Gnade... komm', ſage ich Dir.. oder ſte werden auch Dich vor meinen Augen tödten.... oh! verwei⸗ gere es mir nicht, ich bin ein Ungeheuer, ein Nichts⸗ würdiger, aber ich will Dich retten.“
Adeline läßt ſich von ihrem Gemahl mit fortzie⸗ hen; ſie nimmt ihr Kind in den Arm und will ihm folgen, als die Fenſterladen mit Gewalt aufgeſtoßen werden und man anhaltendes Klingeln am Gitter⸗ thore hört.
Ein Mann erſcheint vor dem Fenſter und ſpringt ins Zimmer, indem er ſeinem Begleiter zuruft: „hier iſt eine Breſche, hierher Kamerad, hierher! es ſind Hundsfötter in der Feſtung, aber wir wollen ſie ja ſtriegeln, tauſend Bomben Granaten! vor⸗ wärts.“
Beim Anblick des Fremden zweifelt der ebenſo ſchwache als beſtürzte Eduard keinen Augenblick, daß man komme, ihn und ſeine Begleiter zu ergreifen; um ſich der gerechten Strafe zu entziehen, läßt er Adelinens Hand los, ſtößt ſie zurück und ruft:„Du


