Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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nähert ſich, man unterſcheidet ſchon Stimmen... Wenn man dem Hausbeſitzer zu Hülfe eilte... viel⸗ leicht ſind es Gendarmen, die uns nachſetzen... wenn ſie das Fenſter bemerken, deſſen Gitter geſprengt iſt... Eduard ſchaudert; er legt leiſe die Fenſterladen an, damit man nicht in das Zimmer ſehen könne, er athmet kaum. Trotz all' ſeiner Vorſicht iſt Adeline erwacht; ſie ſchlägt raſch die Vorhänge zurück, richtet ſich auf und ruft mit aller Kraft ihrer Stimme: Biſt Du es? Ja! ja! Du biſt's!

Die Unglückliche wird uns verrathen, ſagt Eduard für ſich, ihr Geſchrei wird jene Fußgänger anlocken, ſo ſei es denn!

Er läuft zum Bett, den Dolch in der Hand... will eben zuſtoßen, als er ſeine Frau und ſein Kind erkennt.

Ein Schrei des Entſetzens und Schreckens entfährt dem Elenden, das meuchleriſche Eiſen entfällt ſeiner Hand, und unbeweglich ſteht er vor der Unglückſeli⸗ gen, die er ſo eben vernichten wollte. Aber dieſer furchtbare Schrei hat in Adelinens Seele wiederge⸗ klungen; ſie hat die Stimme ihres Gemahls wieder erkannt; dieſelben Töne, die ihr den Verſtand ge⸗ raubt, bringen abermals eine Umwälzung in ihrem ganzen Weſen hervor; ſie rafft ihre Sinne, ihre Ge⸗ danken zuſammen, erwacht aus einem ſchweren Traum,

ſie ſieht Eduard, erkennt ihn, bricht in lautes Freu⸗ dengeſchrei aus und ſtürzt ſich in ſeine Arme.

Eduard! Du hier! bei mir! ruft ſie, ihn zärtlich anſchauend, liebſter Beſter, wie geht das

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