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Diener gerade hinter einigen Bunden Stroh ſich ver⸗ ſtecken will.—„Wir find verrathen, ruft Dufresne, man hat uns behorcht, aber dieſer Wicht ſoll uns nicht mehr ſchaden.“
Und ſogleich ſtößt er ſeinen Dolch dem alten Manne in die Bruſt, der nur noch die Hände faltet, um die Milde ſeiner Henker anzuflehen; Dupre hauchte, ohne einen Ton von ſich zu geben, ſein Leben aus, ſein Blut überſchwemmt den Fußboden und Lampin be⸗ deckt den Leichnam des unglücklichen Dieners mit Stroh.
„Jetzt hinunter, ſagt Dufresne, und da man Ver⸗ dacht geſchöpft hat, ſo müſſen wir nur um ſo ſchneller ans Werk gehen.“
„Was iſt denn geſchehen? fragt Eduard, der als
Wache auf der Treppe ſtehen geblieben war.—
Nichts, antwortet Lampin, wir haben nur einen Neugierigen weniger.— Jetzt laufe raſch hinunter zu der Verrückten, unſere Kameraden müſſen auf ihrem Poſten ſein; ſie ſollen ſich nicht länger die Naſen erfrieren.“
Die Räuber gehen hinab auf die Hausflur; der Schlüſſel ſteckt in Adelinens Stubenthüre; ſie treten ein; eine Nachtlampe erhellt nur ſpärlich das Zim⸗ mer. Das Bett der Tochter ſteht dicht vor dem der Mutter, und die Vorhänge ſind ganz zugezogen. Dufresne überzeugt, daß die Frau im Bette nicht wacht, ſomit ſie nicht belauſcht, öffnet das Fenſter und läßt die Kameraden einſteigen, die mit dem Durch⸗ feilen der Eiſenſtangen längſt fertig waren.


