Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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iſt ein jeder Augenblick koſtbar und ſein Verluſt oft nicht zu erſetzen.

Dupre ſchleicht den Boden entlang. Soll er ſei⸗ nen Herrn oder Lukas wecken? Aber der Gärtner ſchläft feſt; er müßte ſtark an ſeine Thüre pochen, und bei der Stille der Nacht würde das leiſeſte Ge⸗ räuſch von den Räubern gehört werden und ihren Verdacht erwecken. Katharina iſt in ihrer Küche ein⸗ geſchlafen, und ſie würde ohnehin nichts helfen kön⸗ nen!... aber durch Conſtanzens Zimmer ſollen ja die Kameraden der Räuber eindringen, man müßte ihnen alſo dieſen Eingang verſperren und zuvor die junge Frau mit ihrem Kinde aus dem Zimmer ſchaffen.

Dieſer Plan ſcheint dem alten Diener der beſte. Er entſchließt ſich hinunter zu gehen, aber er ſchau⸗

dert, indem er den Fuß auf die Treppe ſetzt. Wenn

die Nichtswürdigen jetzt heraus kämen und ihn an⸗ träfen, es wäre um ihn geſchehen; auf jeder Stufe ſteht er ſtill und horcht; endlich iſt er vor ihrer Thüre... aber er hört ſprechen, Fußtritte ſich nähern, man öffnet die Thüre, und Dupre ſteigt raſch wieder zum Boden hinauf. 4*

Die ſogenannten Handelsleute hatten über ihren

Köpfen ein Geräuſch gehört; der Gang des alten

Mannes iſt ſchwerfällig, der morſche Fußboden hat unter ihm gekracht und die Aufmerkſamkeit der Räu⸗ ber rege gemacht. Dufresne tritt zuerſt heraus; er hält ein Licht in der einen und einen Dolch in der andern Hand. Lampin folgt ihm; ſie kommen in dem Moment auf dem Boden an, als der treue