Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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doch nicht die nöthige Zeit zum Einſchlafen geben. Eduard hält Wache bei der Verrückten, und gibt Acht⸗ daß ſie nicht etwa in einem Anfall des Wahnſinns ihre Thüre verſchließt und uns den Rückzug abſchnei⸗ det. Unſere Kameraden nehmen ihre Poſten, der Eine beim Gärtner, der Andere bei der alten Köchin, und Du Lampin begleiteſt mich beim Aufſuchen des Gel⸗ des.— So iſt's recht, das wäre alſo abgemacht.— Der Kamerad da wird ſich nicht beklagen können, einen zu gefährlichen Poſten erhalten zu haben, bei einer ſchlafenden Frau und einem Kinde Wache zu ſtehen!... Sapperment! welche Heldenthat!— Ja, aber ſie dürfen auch nicht aufwachen, denn wenn ſie das geringſte Geſchrei machen... bedenke Eduard, es handelt ſich um ihre Sicherheit, um unſer Leben viel⸗ leicht.— Schon gut! ich verſtehe!...

„Und auch ich, ſagt Dupre, indem er behutſam den Kopf zurückzieht, ich weiß genug! o die Böſe⸗ wichter!... ich hatte mich nicht getäuſcht! Räubern haben wir Obdach gegeben... O mein Gott... rathe mir, wie ich meinen Herrn und die arme Frau rette.“..

Der alte Diener begibt ſich ſachte in den Boden zurück. Ungeachtet des Beſtrebens, ſeinen Geiſt und ſeinen Muth zu beleben, zittern ſeine Beine; kaum kann er ſich ſtehend erhalten, und ſeine Einbildungs⸗ kraft, von Allem, was er gehört, aufs Aeußerſte angeregt, zeigt ihm nur Blut und Mord. Er iſt fünfundſechszig Jahre alt, es wird ihm alſo ſchwer, einen Entſchluß zu faſſen, und in gefährlichen Kriſen