Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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ankündigt.— Beruhige Dich, Dupre, und geh' zu Bette... Eine Nacht iſt bald vorüber!— Ja, wenn man ſchläft!... aber manchmal kann ſie einem recht lange werden... Es iſt mir nur lieb, daß mein Schlafzimmer an das Ihrige ſtößt, und wenn Sie Geräuſch hören, ſo werden Sie mich ſogleich rufen, nicht wahr, Herr Gerval?— Ja, ja, mein guter Dupre, geh' nur und beruhige Dich.“

Dupre verläßt ungern ſeinen Herrn. Dieſer aber legt ſich vertrauensvoll nieder, und der Schlaf ver⸗ drängt ſehr bald jeden Gedanken an die böſen Ver⸗ muthungen ſeines alten Dieners.

Das Zimmer Dupre's iſt im erſten Stockwerk, dicht an dem des Herrn Gerval gelegen, aber die Thüre geht nach der Treppe hinaus, die nach der zweiten Etage und hinunter in den Hof führt.

Von einer unwiderſtehlichen Unruhe gequält, iſt Dupre entſchloſſen, munter zu bleiben, und wo mög⸗ lich ſeinen Verdacht aufzuklären. Er ſieht nach dem Fenſter der Fremden hinauf und bemerkt noch Licht. „Sie ſchlafen noch nicht, und ich könnte ſie behorchen, ſagt er; ich will es verſuchen.“

Er ſchleicht ſich ſachte und ohne Licht aus dem Zimmer und ſteigt die Treppe hinauf; er bleibt vor der Thüre, die zu den Kaufleuten führt, ſtehen, aber er erinnert ſich, daß vor ihrem Schlafzimmer noch ein kleines Kabinet ſich befindet, ſo daß man von der Flur aus ſie nicht ſprechen hört. Dupre will ſchon⸗ wieder hinunter gehen, als ihm einfällt, daß die Kaminröhre ihres Schlafzimmers dicht an der Dach⸗