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luke ihren Schornſtein hat. Er ſteigt alſo mit der größten Vorſicht nach dem Boden hinauf, öffnet leiſe das Lukenfenſter, legt ſich auf den Bauch ſo weit als möglich hinaus, erreicht ſo wirklich den Schornſtein, und kann nun bei der geringen Entfernung, die ihn von dem darunter liegenden Zimmer trennt, mit der größten Leichtigkeit folgende Unterredung hören: „Du biſt unverbeſſerlich, Lampin; es fehlte nicht viel, ſo hätte Dein verfluchtes Beſoffenſein uns ver⸗ rathen!— Bah! bahl und was hätten wir denn am Ende zu fürchten gehabt; im ganzen Hauſe find ja nur drei alte Schwachköpfe, ein Einfaltspinſel, eine Wahnſinnige und ein Kind!... wahrlich eine fürch⸗ terliche Mannſchaft!... hätteſt Du meinem Rath gefolgt, ſo hätten wir gleich, ſowie wir ins Haus traten, offen gehandelt. Was mich betrifft, ich nehme den reichen alten Kauz und ſeinen Bedienten auf mich.— Es iſt beſſer ganz ſicher zu gehen und auf einen vernünftigen Rückzug bedacht zu ſein. Du kannſt doch wohl denken, daß ich, bevor ich euch herführte, die nöthigen Erkundigungen über die Bewohner des Hauſes eingezogen haben würde. Der alte Herr iſt ſehr reich und thut ſehr viel Gutes.— Nun, ſo ſoll der alte Kröſus für uns auch wohlthätig ſein.— Er hat viel Geld im Hauſe, denn ich weiß, daß er erſt ſeit acht Tagen den Pacht von ſeinen Gütern einge⸗ zogen hat. Alles muß ſich in ſeinem Zimmer befin⸗ den. Da hinein zu kommen ſoll uns nicht ſchwer werden, wir bemächtigen uns der Schätze und ent⸗ fliehen durch das Zimmer der Verrückten, denn das


