Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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ſiehſt, ſo rufe nach Hülfe und gib genau Acht, wel⸗ chen Weg ſie einſchlagen.“

Die Soldaten gehen weiter. Der Bauer legt ſich wieder auf die Seite und brummt:„Ja, das thäte mir noch Noth, ein ſchönes Vergnügen, Dieben aufzupaſſen! da träume ich lieber von meiner dicken Nannette!.. Uebrigens fürchte ich mich nicht... ſolche Leute ſcheeren ſich nicht um Kohl und Rüben.“

„Wir find gerettet, ſagt Eduard leiſe zu ſeinem Begleiter.— Noch nicht, entgegnet Lampin. Der Bauer bringt ſeine Gemüſe nach dem Markte, und wenn er uns entdeckt, wird er uns nicht für zwei Bündel Zwiebeln halten.— Was iſt nun aber zu beginnen!— Ei, beim Kukuk! wir müſſen quer⸗ feldein laufen; wir wollen nur warten, bis er wie⸗ der tüchtig ſchnarcht, und das wird nicht lange an⸗ ſtehen, weil er an ſeine dicke Nannette denkt.“

Wirklich dauert es nicht lange, und der Bauer ſchläft wieder feſt. Lampin ſtreckt jetzt den einen Arm hervor, greift nach dem Zügel, und wendet den Wagen um. Das Pferd kennt nur zwei Wege, den nach dem Markt und den zum Stalle. Da es ſo mit einem Male umkehren muß, glaubt es, es geht wieder nach Hauſe, und verfolgt ohne Sträuben den Weg ins Dorf zurück.

„Endlich ſind wir gerettet! ruft Eduard, indem er behutſam den Kopf aus dem Kohle hervorſteckt, und rings um ſich her nur Bäume und Felder, aber keine Häuſer erblickt.— Du hältſt Dich immer für gerettet, Dummkopf, ſagt Lampin, und doch ſind