41 wir noch keineswegs außer Gefahr... wir ſind ja noch dicht bei Toulon. Der Bauer bringt uns in
ſein Dorf, und da werden wir von Neuem gezwickt. — Wir müſſen vom Wagen ſteigen und uns zu ver⸗
bergen ſuchen.— Das iſt bald geſagt... uns
zu verbergen!... aber wo denn? auf den Bäumen wie die Spatzen? 1.. vor allen Dingen ſollten wir weiterkommen; mit dieſen Ketten an den Füßen wird es jedoch nicht leicht gehen..— Die feilen wir ab..— Haben wir Zeit dazu?— Jetzt friſch einen Hauptſtreich... wir ſind in einem Hohlweg... ich ſehe nirgends ein Haus.. ſchnell herunter.— Und dann?— Steig ab, ſah' ich Dir, und halte das Pferd ſachte an... während deſſen will ich un⸗ ſern Fuhrmann durchſuchen.“
Eduard ſteigt vom Karren. Lampin hält die Zü⸗ gel an und das Pferd bleibt ſtehen.„Wir müſſen es ausſpannen und auf und davon reiten, ſagt Lam⸗ pin, geſchwind aber.“
Damit unterſucht er die Taſchen des Landmanns und bemächtigt ſich eines Meſſers und einiger Silber⸗ ſtücke. Eduard kann mit dem Abſpannen nicht fertig werden und erſucht Lampin, ihm dabei behülflich zu ſein. Dieſer ſcheint aber, während er die Kleidung des Bauern betrachtet, einen neuen Plan auszuden⸗ ken:„Ich habe Angſt, daß er aufwacht, ſagt Eduard. — Wenn er aufwacht, iſt er ein Kind des Todes, erwidert Lampin, ſpringt eilends herunter und löst die Riemen und Seile, welche das Pferd noch an dem Wagen halten. Aber der Bauer iſt dergeſtalt


