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Landſtraße!... ſie wird krank werden!... o ſie muß irgend eine Nachricht von Paris erhalten haben... Tauſend Bajonette!.. wenn ich dahinter komme, daß man ein Geheimniß vor mir hatte!...“
Bei dieſen Worten richten ſich ſeine Blicke un⸗ willkürlich auf Sansſouci, und dieſer ſchaut vor ſich nieder, bewegt die Zunge im Munde, ſtreicht ſich den Schnurrbart, und weiß nicht, wie er ſeine Ver⸗ legenheit bemeiſtern ſoll.
„Nun, Bruder Jakob, ſagte die Pächterin, dem braven Landmanne einen Sitz anbietend, bevor wir verzweifeln, wollen wir es noch abwarten, vielleicht iſt ſie morgen ſchon wieder hier.— Ja, tröſtet Guil⸗ lot, und dann wollen wir eine herrliche Mahlzeit halten und Eins vom letzten Jahrgang trinken, das Weinchen fängt an, koſtbar zu werden!...“
Sansſouci wagt es nicht, ein Wort zu ſagen, denn er fürchtet ſich zu verrathen, die Blicke ſeines Kameraden ſchnüren ihm die Kehle zu.
„Ich will noch einige Tage warten, wenn ſie aber bis dahin nicht zurückkommt, ſo werde ich ſie aufſuchen und wenn ich bis ans Ende der Welt gehen müßte!..“ 4
Man geht traurig auseinander. Mehre Tage ver⸗ ſtreichen und Adeline kömmt nicht zurück. Freude, Zu⸗ friedenheit und Geſelligkeit ſind jetzt aus dem Meier⸗ hofe entflohen. Jakob vernachläſſigt ſeine Feldarbeiten, Guillot ſeine neuen Anpflanzungen, ſeine Frau die Hauswirthſchaft, Sansſouci die Pächterei und Alles iſt mißvergnügt. Keine fröhlichen Lieder, keine heitern


