Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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etwas im Schilde führe. Alle warten mit Ungeduld auf Jakobs Rückkehr; endlich kommt er, aber Trauer und Schmerz malen ſich in ſeinen Zügen: ſeine Augen ſind feucht, ſeine Stirne iſt düſter.Was iſt ge⸗ ſchehen? rufen ſie ihm entgegen.

Sie iſt fort, ſie hat uns verlaſſen, antwortet Jakob, mit großen Schritten im Zimmer auf und niedergehend, mit gen Himmel gerichteten Augen und krampfhaft geballten Händen. Sie iſt fort? wie⸗ derholt betrübt die ganze Pächtersfamilie. O! es iſt nicht möglich! ruft Guillot aus. Da leſet... damit reicht Jakob ihm das von Adelinen hinterlaſſene Papier hin. Guillot nimmt es und betrachtet es mehre Minuten mit ſtieren Blicken. Nun, fragt Sansſouci, ſich nähernd, was ſchreibt ſie denn? Ich kann ja nicht leſen, antwortet Guillot, das Papier immer noch betrachtend. Sansſouci reißt es ihm endlich aus der Hand und liest den Inhalt laut vor. Ihr ſeht wohl, ſie will nicht, daß wir ihrer Ab⸗ weſenheit wegen in Unruhe ſein ſollen, ſagt Luiſe, ſie wird bald wieder kommen, ich bin deſſen gewiß!... O! was das betrifft, ſo ſtehe ich ebenfalls dafür, fällt Guillot ein; ſie wird uns ſicher nicht verlaſſen, ohne uns Lebewohl zu ſagen!...

Sansſouci war derſelben Anſicht und bemühte ſich, ſeinen Freund zu beruhigen.Aber vor allen Dingen, wo mag ſie hingegangen ſein?... warum dieſer plötzliche Entſchluß? noch geſtern ſchien ſie an⸗ keine Abreiſe zu denken! eine ſo junge, zärtliche, ſchwächliche Frau allein mit einem Kinde auf der

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