Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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22 Wohnung wird unſerer ſchwermüthigen Kranken am

beſten zuſagen. Es iſt der Rath des Arztes, ihm

wollen wir folgen. Dort wird wenigſtens nichts die Ruhe ſtören, die ihr ſo nöthig iſt. Wir werden Sorge tragen, daß kein lautes Geräuſch zu ihren Ohren dringt, und ihr Töchterchen aufziehen. Katha⸗ rine, welche die Kinder liebt, wird das Ihrige dazu beitragen und die Liebkoſungen dieſes unſchuldigen We⸗ ſens werden mich für das entſchädigen, was ich für die Mutter thue... nun, Dupré, was hältſt Du von meinem Plane 2... Ich bin entzückt darüber, und erkenne Sie darin!... Sie widmen ſich ja ganz den Unglücklichen. Es iſt mein Vergnügen, ich habe keine Familie, die Unglücklichen ſind meine Kin⸗ der; Du weißt, ich kam in der Hoffnung nach Paris, von einem kleinen Knaben, der mir in ſeiner Jugend theuer war und der überdies ein Recht auf meine Fürſorge hat, Nachrichten einzuziehen. Aber meiner Treu! da ich ihn nicht zu finden weiß, ſoll das kleine Mädchen ihn erſetzen. Von dieſem Augenblicke an adoptire ich es, auch um die Mutter werde ich mich fortwährend annehmen, und danke der Vorſehung, daß ſie mich zu ihrem Beſchützer auserkoren hat. Den folgenden Morgen bringt Herr Gerval ſein Vorhaben in Ausführung. Er kauft eine große und bequeme Berline, und läßt ſie mit Allem, was der jungen Frau und deren Kind auf der Reiſe erforder⸗ lich ſein können, verſehen; dann hinterläßt er der Wirthin ſeine Adreſſe, damit ſie ihm ſchreibe, wenn ſie etwas über die Unbekannte erfahren ſollte, und