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ſich durch die Neugierigen„nähert ſich Adelinen, und fährt überraſcht zuſammen, als er die junge Perſon erkennt, mit der er den Weg von Villeneuve⸗St.⸗ George nach Paris gemacht hat.„Ja, ſie iſt es,“ ruft er aus, und die kleine Ermance ſtreckt ihm lächelnd ihr Händchen entgegen, denn ſie erkennt den wieder, der ihr einige Stunden zuvor erſt noch Bon⸗ bons gegeben hatte.
Der alte Herr wird jetzt eine wichtige Perſon für die Menge, welche vor Begierde brennt, die Ge⸗ ſchichte der armen Mutter kennen zu lernen, und Alle beſtürmen ihn mit Fragen; er aber, der unbe⸗ ſcheidenen Menge überläſtig, läßt einen Wagen kom⸗ men und, nachdem er vom Herrn des Kaffeehauſes über den Vorgang mit Adeline nähere Erkundigungen eingezogen hat, bewegt ſie, mit ihrem Kinde einzu⸗ ſteigen und entzieht ſie den Blicken der Neugierigen.
Adeline befindet ſich in einer völligen Sinnesab⸗ ſtumpfung. Sie läßt ſich leiten, ohne ein Wort zu verlieren; ſie ſcheint von Allem, was um ſie her vorgeht, nichts gewahr zu werden, ja ſelbſt ihr Kind beſchäftigt ſie nicht mehr.
Herr Gerval, dies iſt der Name des Greiſen, be⸗ trachtet die junge Frau mit inniger Rührung; er kann es ſich noch nicht vorſtellen, daß diejenige, welche er am Morgen zwar wohl traurig, aber doch noch bei völliger Beſinnung geſehen und geſprochen hatte, jetzt mit einem Male um ihren Verſtand gekommen ſein ſoll, und er verliert ſich in Vermuthungen über dieſes ſonderbare Ereigniß.


