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Verbrechern Jemand bemerkt, den ſie früher gekannt oder gar geliebt hat.“
Während die Umſtehenden ſo ihre Betrachtungen anſtellen, iſt die kleine Ermance untröſtlich; ſie iſt noch zu jung, um ihr ganzes Unglück zu erkennen, aber ſie weint, weil ihre Mutter ſie nicht mehr küßt und herzt.
Endlich gelingt es, die junge Frau wieder zu ſich zu bringen: Unglückliche Frau! iſt's aber auch eine Wohlthat, die man dir erweist?... Ein Jedes wartet ungeduldig auf ihre erſten Worte... aber Adeline wirft nur ſtiere und verwirrte Blicke umher; ſie nimmt die kleine Ermance in ihre Arme, als wolle ſie dieſelbe vor irgend einer Gefahr beſchützen, und will das Kaffeehaus verlaſſen, ohne ein Wort zu ſprechen. Dieſes ſonderbare Benehmen befremdet alle Umſtehenden.„Warum wollen Sie ſchon gehen, Ma⸗ dame? fragt eine freundliche Alte, die Adelinen zu⸗ rückzuhalten ſucht, ruhen Sie doch noch etwas aus, beſänftigen Sie Ihr Gemüth, Sie ſcheinen zu ſehr ergriffen!“
„Ach, ich muß fort... muß zu ihm, antwortet Adeline, indem ſie zugleich nach der Straße hinſieht, da iſt er... er erwartet mich... er hat mir ein Zeichen gegeben, ihn vom Platz fortzuſchaffen, ihm ſeine Ketten abzunehmen... ich höre noch ſeine
Stimme... ja,... er ruft mich,... da... hören Sie es doch?... Er beklagt ſich. dieſer gellende, durchdringende Schrei!... der Unglückliche 1.. Ach! wie wehe ſie ihm thun!“


