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gemacht, aber, weit entfernt, ſich darüber zu ärgern, wächst ſein Intereſſe für die junge Dame, die ſo großen Kummer zu haben ſcheint, nur noch weit mehr.
Endlich langt man in Paris an. Der Wagen hält, Adeline ſteigt raſch aus, nimmt ihr Kind auf den Arm, bezahlt den Kutſcher, grüßt ihren Reiſe⸗ gefährten und verſchwindet aus ſeinen Blicken, ehe dieſer nur noch Zeit gehabt hat, den Fuß auf das kleine Tabouret eines Savoyarden zu ſetzen, um leichter aus dem Wagen zu kommen.„Arme jurge Frau, ſagt er, indem er nach der Seite hinblickt, von der Adeline ſich entfernt hat, wie ſie bewegt zu ſein⸗ſchien! Ol möchten keine traurige Nachrihten ſie nach Paris führen!“
Adeline läuft ſo raſch, als es nur möglcc iſt, wenn man ein Kind auf dem Arme hat. Sit fragt nach dem Wege zur Conciergerie, und eilt dann wei⸗ ter. Liebe und Beſorgniß verdoppeln ihre Schritte; endlich gelangt ſie auf einen Platz; es iſt der des Juſtizpalaſtes. 4
Der Platz iſt ſo von Menſchen überfüllt, daß man kaum gehen kann.„Und da ſoll ich hindurch, ſagt Adeline traurig; vorwärts denn, weil es kinen an⸗ dern Weg gibt, ich muß mir einen Durghgang ver⸗ ſchaffen.“
Aber warum ſind denn hier ſo viele Muſchen ver⸗ ſamitelte. Iſt es irgend eine Feſtlichkeit/ ein Volks⸗ jubel? hat vielleicht ein Charlatan ſeine Bude auf⸗ geſchlagen? ſind es Sänger, Taſchenſpielck, Jongleurs, die durch ihre Lieder, ihre Künſte die Menge angelockt
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