Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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N werden. Er hoört daher auf zu ſprechen, ſieht jedoch* die Traurigkeit Adelinens, hört ihre halb unterdrückten Seufzer, bemerkt, wie ihre ſchönen Augen unaufhörlich nach der Gegend von Paris gerichtet und von Thrä⸗ nen benetzt ſind; er wagt es deßhalb nicht, ihren Kummer zu zerſtreuen und beklagt ſie bloß im Stillen.

Adeline findet den Weg ſehr lang. Die müden Pferde kommen nicht aus ihrem gewohnten Schritt nichts kann ſie bewegen, ſtärker zu laufen. Sie möchte manchmal ausſteigen, in der Hoffnung, zu Fuße ſchneller fortzukommen, aber ſie müßte dann ihr Kind tragen, und ihre Kräfte würden ihren Muth nicht unterſtützen. Sie bleibt alſo und tröſtet ſich damit, daß jeder Um⸗ ſchwing des Rades ſie ihrem Manne näher bringt.

Der alte Herr ſieht nach der Uhr, und diesmal unterbricht Adeline das Stillſchweigen:Mein Herr, wären Sie wohl ſo gütig, mir zu ſagen, wie viel Uhr es iſt? Bald ein Uhr, Madame! Sind wir noch weit von Paris? O nein, vielleicht eine kleine Neile, in drei Viertelſtunden können wir dort ſein. In drei Viertelſtunden! Ach, wie lange noch! Madame haben, wie ich bemerke, einige dringende Geſchäfte in Paris? Ja, mein Herr!.. O jal ich möchte gern bald da ſein! Madame ſind ohne zweifel daſelbſt bekannt? Sonſt wenn ich Ihnen vielhicht dienlich ſein könnte?

Adeline antwortet nicht; ſie hört nicht mehr auf ihren Reiſeggfährten, und iſt in Gedanken wieder mit ihrem Manne beſchäftigt.

Der alte Herr hat ſeine Anerbietungen vergebens