Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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halbjährigen Ermance auf dem Arme, Villeneuve⸗ Saint⸗George erreicht hat, begegnet ihr einer von den ſchlechten Fiakers, deren die Pariſer ſich bedienen, um in die Umgegend der Stadt oder an ländliche Vergnügungsorte zu fahren. Für einen geringen Preis läßt ſie der Kutſcher einſteigen, und ſetzt dann ſeinen

Weg nach Paris weiter fort. 3

Ein einziger Reiſender befindet ſich im Wagen, ein Greis von etwa ſiebenzig Jahren, aber von einem guten, freundlichen, Vertrauen und Achtung einflößen⸗ dem Geſicht. Sein Anzug verkündet Wohlhabenheit ohne Luxus, und ſeine Manieren, wenn gleich nicht vom feinſten Weltton, verrathen doch die Gewohnheit des geſelligen Umgangs.

Adeline grüßt ihren Reiſegefährten und ſetzt ſich ſtillſchweigend neben ihn. Der alte Herr betrachtet ſie anfangs mit Aufmerkſamkeit, bald hernach aber mit Intereſſe, denn Adeline hat eine ſolch edle, rührende und einnehmende Phyſiognomie, daß es unmöglich iſt, ſie zu ſehen, ohne ihre nähere Bekanntſchaft zu wünſchen.

Die kleine Ermance ſitzt auf dem Schooße der Mutter; die niedlichen und anmuthigen Bewegungen der Kleinen gefallen dem alten Herrn; er gibt ihr Bonbons und liebkost ſie. Adeline dankt ihm für ſeine Güte, lächelt dem kleinen Weſen zu, vertieft ſich aber bald wieder in ihre Gedanken.

Der Reiſende bemüht ſich, eine Unterhaltung mit der jungen Dame anzuknüpfen, allein ſie ſcheint an ganz andere Sachen zu denken und ihre Antworten find ſo einſilbig, daß er befürchtet, unbeſcheiden zu