Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Der Platz vor dem Juſtizpalaſt.

Adeline weiß noch nicht, welche Mittel ſie anwen⸗ den wird, um bis zu ihrem Gemahl zu gelangen; ſie hat durchaus keinen Plan; ſie weiß auch nicht, welche Schritte dazu gehören, um einen Gefangenen zu ſprechen, ein einziger Gedanke nur beſchäftigt ſie, ihr Eduard iſt unglücklich, ſchmachtet im Kerker und iſtzalles Troſtes beraubt!... Ach! ſie kennt die Welt; ſie zweifelt nicht, daß diejenigen, welche ihn in ſeinem Glücke umgaben, ihn jetzt in ſeiner Noth verlaſſen haben werden!... Wer alſo ſoll die Thränen des armen Gefangenen trocknen, wenn es nicht ſeine Frau und ſein Kind ſind? Er hat ſie zwar zurückgewieſen und ſich ihren Liebkoſungen entzogen!... aber ſolch Unrecht iſt bald vergeſſen, wenn der Geliebte de Unglücke erliegt.... 1

Sansſouci hat von der Conciergerie geſprochen, dorthin alſo will ſie ihre Schritte richten. Sie glaubt, daß ihre Bitten, ihre Thränen, der Anblick ihres Kindes die Schließer rühren werden, und zweifelt nicht, den Zutritt zu ihrem Manne zu erhalten, und dieſe Hoffnung verdoppelt ihren Muth.

Nachdem Adeline mit der kleinen, kaum andert⸗