Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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allerlei Aufträgen verwendet wird. Sansſouci ſpricht den Namen Eduard Murville aus, und erfährt nun, daß dieſer im Gefängniß ſitzt, und daß ſein Urtheil am andern Morgen publicirt werden ſoll. Im Gefängniß? ruft Sansſouci, der Bruder meines bra⸗ ven Kameraden?... Tauſend Granaten! Was ſagſt Du mir da? was wird das meinen armen Jakob unglücklich machen?

Der Bote, der bemerkt, daß Sansſouci ſich für Eduard ſo lebhaft intereſſirt, bereut es ſchon, zu viel geſagt zu haben.Aber warum ſitzt er im Ge⸗ fängniß? fragt Sansſouci unruhig, was hat er ver⸗ ſchuldet? ſprich! unterrichte mich, iſt's Schulden hal⸗ ber? Ja, ja... o, ich glaube eines Wechſels wegen, antwortet zaudernd der Bote, der ſich wohl hütet, die Wahrheit zu ſagen, und bemüht iſt, der Unterhaltung eine ande Wendung zu geben. Donner! ſein Bruder! ihr Mann im Gefängniß! Arme, kleine Frau! un ücklicher Kamerad! Sag Ihnen nichts davon, lieber Freund, es thut mir be⸗ reits leid, Dir dieſe traurige Kunde mitgetheilt zu haben. Du haſt Recht, ich werde ſchweigen, denn ſie können hier doch nichts machen... dieſer Eduard iſt ein Taugenichts! deſto ſchlimmer für ihn. O ja, es iſt ein trauriges Subjekt, und ſie thun am beſten, ihn zu vergeſſen. Ja, wir Andern können das wohl ſagen, aber eine Frau, ein Bruder, man hat doch ein Herz, ſiehſt Du, und wenn man liebt, vergißt es ſich nicht ſo leicht..Leb wohl, Alter, ich

kehre ſehr unzufrieden darüber, Dir begegnet zu ſein,