Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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zum Tode verurtheilt worden. Zum Tode? was hat er denn verbrochen? Was er verbrochen hat? Kommſt Du aus einem Mäuſeloch? Weißt Du denn nicht, warum man ihn feſtgenommen hat? Ich glaubte, wegen des unglücklichen Wechſels, wie uns. Ei, ich dächte gar!... weit beſſer, als das... aber zur Sache, ich erinnere mich ſo eben, daß die Furcht Dich um Deinen Kopf gebracht hatte. So wiſſe denn, daß Dufresne angeklagt iſt, eine Ma⸗ dame Dolban, mit der er lebte, vergiftet zu haben.

Großer Gott!... das Ungeheuer! Es ſcheint,

ſeine Sachen ſtehen ſchlecht; er wird auch in in con- tumaciam zum Tode verurtheilt werden, aber Du kannſt wohl denken, daß er ſich hier nicht wieder ſehen läßt, um ſich das Lebenslicht ausblaſen zu laſſen. Wir werden ihn nicht wieder zu ſehen be⸗ kommen, und das ärgert mich; er iſt ein grundge⸗ ſcheiter Kerl; ſchade, daß er ſich ſo weit eingelaſſen hatte! Und wir? Binnen Kurzem wird man uns nach der Conciergerie bringen, um uns ins Ge⸗ bet zu nehmen, und da werden wir nun alle unſere Feſtigkeit und unſere Beredſamkeit gebrauchen kön⸗ nen! Wenn Du da weinſt, wie hier, ſo iſts vorbei! . dann müſſen wir übers Meer, zum Dienſt fürs Gouvernement. Unglücklicher wär es möglich? Still, man hört auf uns, genug geſchwatzt. Während der unglückliche Eduard ſich der größten Angſt des Gewiſſens, der Furcht und dem Schrecken überläßt und von Böſewichtern umgeben iſt, die ſich ihrer Verbrechen und Gemeinheit rühmen, ihn

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