Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Eines Tages nähert ſich ihm Lampin, und ſeine freudige Miene ſcheint ihm irgend eine gute Nach⸗ richt anzukündigen.Werden wir begnadigt werden? fragt Eduard ſogleich.. Nein, wahrhaftig, das dürfen wir nicht hoffen; übrigens haſt Du, Dumm⸗ kopf, unſere Sache ja ſo ſchön eingefädelt, daß man blind ſein müßte, wenn man uns nicht verurtheilen wollte. Ach! wenn Du ein anderer Kerl geweſen wäreſt; wenn Du nur wenigſtens nachgeſprochen hät⸗ teſt, was ich Dir eingetrichtert hatte, ſo hätten wir unſere Angelegenheiten doch ſo verwickelt, daß man der Sache nicht gewiß war; aber Du ſchwatzteſt ja wie eine Elſter. Vergeßt Ihr, daß es Euer Fehler iſt, daß ich arretirt worden bin? Ihr habt zuerſt die Juſtiz aufmerkſam gemacht. Ha, ha, ha! mein Junge, das iſt ein ander Ding; ich hatte etwas im Kopfe, wie ein braver Kerl, ich hatte für Drei ge⸗ trunken, und, wie das Sprüchwort ſagt, in vino veritas! Aber davon handelt es ſich überhaupt nicht; unſer Freund Dufresne iſt glücklicher als wir. Hat man ihm die Freiheit geſchenkt? Ei bewahre, aber er hat ſie ſich ſſelbſt genommen, er iſt mit zweien ſeiner Mitgefangenen entſprungen. Potz Blitz, mein. Junge, das iſt ein Pfiffikus, der Dufresne, ein ſo⸗ lides Haus, nicht ſolche Schlafmütze, wie Du,... ich wette, er hätte lieber ſein Gefängniß in Brand geſteckt, als drin zu bleiben... Wenn man ſo iſt, fehlts nicht an Freunden; Dufresne hat Bekannt⸗ ſchaft gemacht, iſt davon gegangen, und er hat Recht daran gethan, denn man verſichert beſtimmt, er wäre