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Eduard lehnt ſich gegen die Stubenthür, die auf die Hausflur führt, und horcht aufmerkſam. Lampin fängt wieder an zu fingen, und hat Mühe, ſein Glas an die Lippen zu bringen, das die Hand kaum mehr halten kann. Plötzlich fährt Eduard auf:„Was iſts? fragt Dufresne leiſe.— Ich höre mehre Stim⸗ men... das Geräuſch nähert ſich... ja man ſteigt die Treppe herauf, oh!... kein Zweifel mehr, man will uns feſtnehmen, wir ſind entdeckt!— Still, Unbeſonnener! ruft Dufresne, indem er bemüht iſt, ſeine eigene Furcht zu bekämpfen, ſollte man wirk⸗ lich zu uns kommen, nur nicht verlegen! gebe ein Jeder Acht auf das, was er ſagt, und beſonders nennt mich nicht Dufresne.— Ich weiß nicht mehr, was ich thun und ſagen ſoll, erwidert Eduard, deſſen Angſt in gleichem Maße, wie das Geräuſch draußen zunimmt.— Nun, alſo ich... ich weiß kaum meinen Namen noch... ich! ſagt Lampin, ſein Glas fal⸗ len laſſend, aber ich ſag euch ja, es gilt uns nicht.“ In dieſem Augenblick klingelt man auf dem Flur. Eduard fällt faſt ohne Beſinnung auf einen Stuhl; Dufresne bleibt unbeweglich mitten im Zimmer ſtehen, und gibt beiden ein Zeichen, ſich nicht zu rühren.
Bald darauf klingelt es nochmals, und dann wird heftig angeklopft:„S iſt Niemand zu Hauſe, ſchreit Lampin, geht zum Teufel!“
„S hilft nichts, ſagt Dufresne, wir müſſen öff⸗ nen.. wer iſt da?— Aufgemacht, ihr Herren, oder man iſt genöthigt, die Thüre einzuſtoßen.— Stoßt


