Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Freund wird mir bei dieſer Flaſche Rum noch Ge⸗ ſellſchaft leiſten. Nein, ich gehe auch zu Bette, ich bin ſchon ganz ſchlaftrunken. So macht, daß ihr fortkommt, dann trink ich allein. Noch ein⸗ mal, Lampin, mache nicht ſo viel Lärm, die Nach⸗ barn möchten es hören. Die Nachbarn mögen ſich Thee kochen laſſen, ich will nun einmal luſtig ſein, und jetzt mach' ich gerade noch mehr Lärmen! He tra la la la!

Lampin ſingt aus voller Kehle und gießt ein Glas nach dem andern hinunter, Dufresne und Eduard nehmen ein Licht, um ſich in ihr Zimmer zu begeben, als ſich plötzlich drei ſehr harte Schläge an die Haus⸗ thüre hören laſſen.

Dufresne macht eine Bewegung des Schreckens, Eduard horcht zitternd auf, und Lampin wirft ſich lachend auf ein Kanape.

Man hat geklopft, ſagt Eduard zu Dufresne.

Ja, ich hab's gehört. Nun ja, und ich auch, denn

ich bin nicht taub, aber... was geht uns das an, wir erwarten Niemand... es iſt beinahe drei Uhr Morgens, wenn's nicht vielleicht unſere Nymphen ſind, uns einzuwiegen. Still!... man öffnet, glaub' ich! Man muß doch die Thüre aufmachen, wenn man herein will!... In einem Gaſthauſe, wie das hier, geht's da nicht die ganze Nacht aus und ein 2... übrigens mag kommen, wer will, ich belache alles und trinke.

Ich höre nichts mehr, ſagt Dufresne, oh! das galt uns nicht!