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mit ihm zerworfen und der Elende ſie darauf vergiftet hat, um ſich zu rächen, da ſie ſeine Schlechtigkeiten an den Tag zu bringen beabſichtigte.— Das iſt nicht unwahrſcheinlich!— Ach! die Männer find heutzutage recht niederträchtig, ſie bringen eine Frau um, wie eine Fliege.— Und was denkt denn Suſanne zu thun?— O, ſie hat das alles dem Gericht ſchon angezeigt, damit man dem Thäter nachſpüre, der jetzt, Gott weiß wo, iſt.— Das iſt ganz gut und ich wünſche nur, daß man hinter die Wahrheit komme.“
Die letzten Worte ſagt Dufresne nur halblaut. Ungeachtet der affektirten Ruhe verrathen ſeine ver⸗ änderten Züge die Empfindungen, die ihn bewegen.
Die Abendunterhaltung hat früher, als gewöhn⸗ lich, ihr Ende erreicht. Eduard iſt unruhig, und auch Dufresne ſcheint ungewöhnlich aufgeregt. Man ſchickt die Nachbarinnen fort. Lampin, der allein ſeine heitere Laune behalten hat ,ſchenkt ſeinen Freun⸗ den volle Gläſer ein und ſpottet über ihre Traurig⸗ keit. Eduard trinkt bloß, um ſeine angſtvollen Ge⸗ danken hinunter zu ſpülen, aber Dufresne iſt gar nicht aufgelegt, ihnen die Spitze zu bieten, und Lampin allein berauſcht ſich, indem er ſich vergebens bemüht, ſeine Kameraden zum Lachen zu bringen.
„Hübſch munter doch, meine Freunde, ſo geht das nicht, ſagt er, die Gläſer füllend. Ihr ſeid ja heut Abend ſo ernſthaft, wie Gehängte!... Bellecour will
ich noch entſchuldigen, denn der iſt immer wie ein
begoſſenes Huhn!... aber Du Freund da hinten...


