Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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einen Stuhl niedergelaſſen hatte, ohne einer Geſchichte Gehör zu ſchenken, die ihn gar nicht intereſſirte.

Die Sache ſcheint mir in der That ſonderbar, ſagt Dufresne, indem er ſeinen Stuhl näher an Veronica rückt. Aber wie heißt denn Deine Freun⸗ din? Suſanne; ſie iſt auf Ehre ein gutes Kind und unfähig, irgend Jemand ein Haar zu krümmen!

Bei dem Namen Suſanne entfärbt ſich Dufresne; aber er faßt ſich bald wieder, blickt im Zimmer um⸗ her, ſieht, daß Murville nicht auf ihn hört, Lampin anderwärts beſchäftigt iſt, und fährt fort, Veronica auszufragen. 3

Esſcheint mir, als ob Deine Suſanne Mühe haben werde, ſich aus der Affaire zu ziehen, wenn, wie Du ſagſt, die Dame ſie allein zur Bedienung hatte. O, das ſchadet nichts, Suſanne hat Ver⸗ dacht auf Jemand, der den Streich ausgeübt haben werde. Wirklich? Ja, mein Lieber; ein junger Mann, ein Spieler, ein Taugenichts und Gauner, war der Geliebte der Wittwe und beſuchte ſie oft! Gut, gut, ich verſtehe! Nachher verlor die gutmüthige Frau durch ihn ihr Vermögen!... Warten

Sie doch, ich glaube, ich erinnere mich ihres Na⸗

mens... Madame Dou... Dol... Schon gut, ſagt Dufresne, Veronica ſchnell unterbrechend, an ihrem Namen liegt mir nichts.'S iſt auch wahr, der Name macht nichts zur Sache. Kurz! die Dame war närriſch in ihn verliebt; es lag ihm aber gar nichts an ihr, denn er ſog ſie bloß aus, ſo lange ſie etwas hatte... Es ſcheint nun, daß ſie zuletzt ſich