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Kamerad hatte mir Verſchwiegenheit auferlegt, und um alle Pfeifen des Großſultans hätte ich nicht ein Wort davon verrathen.“
„Aber warum mir ſo lange das Band, das uns vereint, verheimlichen wollen? fragt Adeline, zwei⸗
felten Sie an meiner aufrichtigen Freude?— Nein,
antwortet Jakob etwas verlegen, nein, aber ich wollte 5 vorerſt Sie beſſer kennen lernen.. man erröthet oft Aℳ über ſeine Verwandten!— Ach, lieber Freund, wenn man dieſen Orden ſieht, kann man da wohl noch Zweifel aufkommen laſſen?— Ei, tauſend Granaten, das hab' ich ihm doch alle Tage entgegen gehalten, ruft Sansſouci, aber er iſt eigenſinnig, der Kamerad, wenn er ſich was in Kopf geſetzt hat, läßt er nicht nach.— Sie ſehen, daß ich Ihnen jetzt nützlich ſein darf, und das iſt die Hauptſache. Noch einen Kuß, und dann ſehen Sie mich für Ihren Bruder... für den Vater des kleinen Mädchens an, weil der, der es lieben und Sie hochverehren ſollte, kein Gemüth hat, weil er unwürdig iſt... doch genug, Sie wollen, daß ich ſchweige... Sie lieben ihn noch, ſehe ich! nun gut, es ſei, wir ſprechen nicht mehr von ihm, und wollen uns bemühen, ihn zu vergeſſen,— Ah, ſagt Adeline, wenn er Sie geſehen, ſeinen Bruder wiedergefunden hätte, vielleicht daß Ihr Rath..— Wenn er mich geſehen hätte!... Aber laſſen wir das... vergeſſen wir einen Undankbaren, der nicht eine Ihrer Thränen verdient.— Ja, ja, Munter⸗ keit, Fröhlichkeit, ruft Guillot, Wetter, man muß Paul de Kock. XXI. 7


