Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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Ebenbild der Mutter; ja, wenn man alles das ver⸗ gißt, das ganze Jahr hindurch, das iſt ſehr ſchlecht und verſpricht nichts Gutes! 4

Jakob wirft noch einen Blick auf das Haus, ſagt dem Gärtner Lebewohl, und verläßt traurig das Haus. Tauſend Pläne durchkreuzen ſeinen Kopf; er will nach Paris gehen und Adelinen aufſuchen, er will mit ſeinem Bruder reden, ihm ſein ſchlechtes Betragen vorwerfen und zugleich das ſchändliche Verfahren, ſeine Frau zu verlaſſen, vor Augen ſtellen; dieſer Gedanken voll kömmt er auf dem Meierhofe an. Die Hausgenoſſen fragen ihn aus, ſie ſind mit ihm un⸗ tröſtlich, hoffen indeſſen noch, daß Madame Murville wieder zu ihnen zurückkehren werde. Sansſouci theilt dieſe Hoffnung, er beruhigt ſeinen Kameraden und bewegt ihn, noch einige Tage zu warten, bevor er einen Entſchluß faſſe...

Die Geduld Jakohs fing an, ſich zu erſchöpfen, er war im Begriffe, den Pachthof zu verlaſſen und nach Paris zu wandern, als eines Morgens das Geſchrei der Kinder eine frohe Nachricht verkündigte. Adeline nämlich kam mit ihrer kleinen Ermance an.

Alles läuft ihr entgegen, man umgibt, man um⸗ armt ſie, man überläßt ſich der ausgelaſſenſten Freude; Adeline fühlt bei der Anhänglichkeit der rechtſchaffenen Landleute, daß ihr Herz für die Empfindungen der Freude noch empfänglich iſt.Ach, ſagt ſie, ich habe ja nicht alles verloren, da mir noch ſo wahre Freunde

bleiben. Jakob iſt außer ſich, er ergreift Adelinens Hände,