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ein Strohhut, mit einem ſchlichten Bande befeſtigt, ihre Tochter auf dem einen, ein kleines Patet unter dem andern Arme, ſo macht ſich Madame Murville auf den Weg nach Gutllots Pachthof.
Achtes Kapitel.
Adeline findet einen Beſchützer.
Die Bewohner des Meierhofs ſind untröſtlich über Madame Murville's Abreiſe. Seit dem Tage, wo man Dufresne aus dem Dorfe verjagt hatte, erlag Adeline einer tiefen Traurigkeit und verließ ihre Wohnung nicht; ſie dachte an keine Zerſtreuung mehr, und die Bitten der guten Landleute hatten ſie noch nicht bewegen können, ihr Landhaus zu verlaſſen.
Jakob wußte nicht, was er von dem Betragen ſeines Bruders denken ſolle. Es war ihm wohl außer Zweifel, daß er ſeine Frau unglücklich mache, aber er war weit entfernt, ſich von ſeinem Bruder alles das Schlechte zu denken, was er wirklich be⸗ ging. Er wagte es nicht, Adelinen zu befragen, aber ſie las in ſeinen Augen den Antheil, den er an ihrem Kummer nahm, und ihr dankbares Herz belohnte den braven Landmann mit der aufrichtigſten Freundſchaft.
All' andern Tag ging Jakob nach Villeneuve⸗St.⸗
George, um ſich nach Madame Murville's Befinden
zu erkundigen. Eines Morgens, als er, ſeiner


