Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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des Bankier zu erkennen. Die beiden Gauner ziehen Eduard mit ſich fort, man ergibt ſich von Neuem den Tafelfreuden, dem Spiel und dem ſchönen Ge⸗ ſchlecht. Man bringt das Gewiſſen und die Scrupel Murville's zum Schweigen; man macht ſich über ſeine Furcht luſtig, und anſtatt ihn am andern Morgen wieder zu ſehen, erhält Adeline nur folgende Zeilen von ihrem Manne:Verſuche es nicht, mich wieder ſehen zu wollen, und hoffe nicht umſonſt, mich irgendwo in einer Hütte lebendig begraben zu können, alles das iſt nichts für mich; verlaſſe Paris ohne mich, das iſt das Letzte, was Dein Mann von Dir ver⸗ langt, der Dir übrigens die völlige Freiheit gibt, zu thun und zu laſſen, was Dir beliebt!

Adeline badet dieſen Brief in ihren Thränen.So haſt Du denn keinen Vater mehr, ſagt ſie zu ihrer kleinen Ermance, armes Kind!... was wird dereinſt Dein Schickſal ſein. So will ich denn dieſe Stadt verlaſſen, und ſeinen letzten Wunſch erfüllen; ich werde meine guten Landleute wieder heimſuchen; auf dem Meierhofe wird man mich nicht verſtoßen. Ich werde nicht erröthen, von ihnen Arbeit zu verlangen... o, meine gute Mutter, wenn Du noch lebteſt, in Deinen Armen würde ich Troſt finden... ach, hätte ich Deinen Rath befolgt!.. vielleicht würde Eduard... aber jetzt iſt es zu ſpät, wenigſtens haſt Du das Uebermaß meines Schmerzens nicht mehr erlebt.

Adeline verkauft alles, was ihr künftig unnütz zu ſein ſcheint. Keine Juwelen, keine Blumen, keinen überflüſſigen Putz mehr: ein ganz einfaches Kleid,