Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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noch zögern?... Du hörſt, er ſteht für Alles, ich dächte doch, das wäre ein Freundſchaftsſtreich. Wie!... Dufresne... Du wollteſt.. Fürwahr! ich ſehe kein anderes Mittel, um uns aus der Klemme zu ziehen... ich wiederhole es Dir... Du haſt da⸗ bei nichts zu vertreten. Biſt Du deſſen gewiß? Aber ſo nimm doch Vernunft an, Nicodemus, wenn Du einmal hörſt, daß Du aus dem Spiele bleibſt... Hier, Kameraden, ich habe gerade ein geſtochenes Wechſelformular bei mir, ſchneide Federn, Dufresne, damit der Wechſel recht ſauber und klar wird. Meine Hand zittert, ſagt Eduard, ich kann unmöglich ſchreiben. Ach ſo geht doch, geht doch... das fehlte noch... was wollt' ich reich ſein, wenn ichs ſo verſtände!... aber meine Erziehung iſt, ſo zu ſagen, etwas vernachläſſigt worden. Wenn wir arretirt, erkannt würden. Bah! unmöglich... nun, und dann wäre es mit ein paar Monaten Gefängniß abgemacht; und das iſt auch nicht ſo übel; man amüſirt ſich dabei, macht intereſſante Bekannt⸗ ſchaften.

Evuard, von dem Zuſprechen der beiden Elenden ſchwankend gemacht, ſeit lange her ſchon für das zartere Gefühl durch Umgang und Lebensweiſe abge⸗ ſtumpft, überſchreitet den kleinen Raum, der ihn noch von den Unglücklichen, die dem Geſetz verfallen ſind, trennt; er erſtickt die letzte Mahnung ſeines Gewiſſens und begeht das ſchändlichſte der Verbrechen.

Der Weichſel iſt geſchrieben. Dufresne macht die unterſchriften täuſchend ähnlich nach, worüber ſich