feine Geſellen, macht eben ſo einen, und man kauft denſelben euch ebenſo gerne ab!— Wie! was ſagſt Du? den Wechſel nachmachen?— O nein! nicht accurat ſo machen, denn ſtatt 1200 Franken würde ich 12,000 Franken ſchreiben... Eure Geſundheit!— Unglücklicher! das iſt ja ein falſcher Wechſel!— Nein, das iſt eigentlich kein falſcher Wechſel, ſondern nur ein neues Papier, das wir im Handel ciculiren laſſen; nicht wahr, Dufresne, das iſt eigentlich kein falſcher Wechſel? und bei alle dem bindet man den Bankiers etwas auf, denn dieſe Schnapphähne ſind reich genug, um auch uns etwas zufließen zu laſſen.— In der That, ſagt Dufresne, iſt es auch nicht ein falſcher Wechſel zu nennen; wir creiren ein neues Papier und laſſen es durch einen Andern be⸗ zahlen, das iſt alles.— So iſts, mein Alter, ein bloßes Poſſenſpiel. O, Du verſtehſt Dich auf ſolche Späße, nur Monbrun iſt etwas ungelehrig.— Nein, nein! ich verſtehe euch Herren ſehr gut, aber ich kann zu derlei Mitteln meine Einwilligung nicht geben.— So? nun ſo wirſt Du nie vorwärts kommen, mein Junge, und vor Hunger berſten wie die Baumwanzen im Winter.— Es iſt wahr, wir haben gar nichts mehr, ſagt Dufresne, keine Wäſche, keine Kleider, nichts, als was wir auf dem Leibe tragen!— Das iſt erbaulich!... nun ſo bedenkt doch, daß Ihr nichts zu verlieren und alles zu gewinnen habt.— Und die Ehre? fragt Eduard mit ſchwacher Stimme.—
Die Ehre? nun, wahrhaftig, ich glaube, daß die
Deinige ſich ſchon lange unſtät umhertreibt; was


