die, wie Dufresne, ihre Gründe haben, ſich den Augen der Welt zu entziehen.
Drei Wochen nach Madame Germeuils Tode war ihre Hinterlaſſenſchaft bereits verpraßt, und man mußte jetzt auf neue Schliche denken, ſich Exiſtenz⸗ mittel zu verſchaffen.
Eines Tages, als Eduard und Dufresne aus Mangel an Geld zu Hauſe geblieben ſind, und ſich den Kopf zerbrechen, um eine neue Liſt auszuſinnen, klopft es an die Thüre, und ein gewiſſer Lampin, ein ausgemachter Gauner, Dufresne's Freundſchaft werth, tritt mit fröhlichem Geſichte und vier Flaſchen unterm Arm ins Zimmer.
„O, ol. das iſt Lampin,“ ruft Dufresne, in⸗ dem er ſeinem Freunde öffnet und demſelben einige verſtohlene Blicke wegen Eduards, der ihn, im Nach⸗ denken vertieft, nicht bemerkt, zuwirft.—„Ja, meine Herren, ich bin es. Ei, Kamerad Monbrun, weg mit den Sorgen!... hier bringe ich einige Sorgen⸗ brecher.— Was iſts denn 2..— Wein, Brannt⸗ wein und Rum.— Teufel auch, Du biſt alſo bei Kaſſe?— Meiner Treu, ich habe beim Biribi zehn Franken erwiſcht, und will ſie mit meinen Freunden vertrinken.— Das iſt brav, Lampin, Du biſt eine gute Seele, Du kommſt gerade zur rechten Zeit, denn Monbrun und ich, wir waren ſo traurig, wie leere Beutel es nur ſein können.— Nun, ſo trinken wir erſt und ſchwatzen nachher.“ 3 Man ſetzt die Flaſchen auf den Tiſch, die Freunde
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