herauskommen. Er wird allen Geſchäften überhoben ſein, auf großem Fuß leben, die höchſten und theuer⸗ ſten Freuden genießen können, kurz, er wird ſich nichts mehr verſagen dürfen.
Aber die Entſcheidung iſt da; um drei Uhr wer⸗ den die Liſten vor den Lotterie⸗Comptoirs ausge⸗ hangen; Eduard, der unweit desjenigen, in welchem er am Morgen geſetzt hatte, ungeduldig auf und niedergeht, nähert ſich endlich der Liſte und— hat nichts gewonnen.
Siebentes Kapitel. Die guten Freunde, und was daraus erfolgt.
Dufresne hat das Dorf im Rücken und iſt nun voll Wuth im Herzen und voller Rachepläne im Kopfe. Es iſt nicht die Leidenſchaft für Adeline, die ihn quält, denn er ſieht ein, daß an ihre Eroberung nicht mehr zu denken iſt; ſie iſt zu tugendhaft. Ver⸗ gebens hat er ja alles verſucht, die Anſichten von Eduards Frau zu ändern; ſie verabſcheut ihn jetzt nur noch mehr. Aber was will er denn noch?... iſt ſie nicht unglücklich genug?... ſie wehklagt über einen Verrath an ihrer Ehre, woran ſie jedoch ſchuldlos iſt; ſie hat die Liebe ihres Mannes verloren und die größte Dürftigkeit zu erwarten!... welche Schläge des Schickſals kann er ihr denn noch bereiten?
Der Rath, die Anweiſung Dufresne's, Eduard zum Spiel zu verleiten, waren bereits überflüſſig


