Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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es iſt erſtaunlich, wie er ihr Glück bringt; allen Menſchen im Stadtviertel iſt ſie ſchuldig, nirgends kann ſie bezahlen. Aber die Stunde des Marktes iſt da, und ich habe noch nicht ausgekramt.— Und ich ſollte ſchon an der Fontaine des Innocens ſein.— Ach, mein Gott, Du erinnerſt mich daran, daß meine Kinder noch im Bett liegen, ich weiß gewiß, die armen Würmer ſchreien!... und die Suppe ſteht ſeit acht Uhr am Feuer.— Nun, die wird ſchön an⸗ gebrannt ſein! Ich mache mich davon... Adieu, Nachbarin.— Bald werden wir die Liſte haben, ach! wenn unſer Glücksſtern doch leuchten wollte!“ Mitten unter dieſer Menſchenmenge, bald rechts, bald links gedrängt und geſtoßen, wartet Eduard drei

Viertelſtunden, bis an ihn die Reihe kommt. Endlich

gelangt er an's Bureau; alles, was er über die

guten, die ſchlechten, die glücklichen und die gefange⸗

nen Nummern gehört hat, geht ihm quer durch den Kopf; er ſetzt endlich zwanzig Franken auf die erſten beſten Nummern, die ihm einfallen, und verläßt mit ſeinen Hoffnungen in der Taſche das Lotterie⸗Comptoir.

Jetzt begegnen ihm viele ſchlecht und ſchmutzig ge⸗ kleidete Perſonen, die ihm fünfzig Louisd'or für zwölf Sous anbieten. Dieſe Männer oder Frauen bedür⸗ fen ohne Zweifel das Glück nicht, das ſie ſo wohlfeil den Vorübergehenden verkaufen wollen. Aber Mur⸗ ville ſchlägt alles aus. Er hat in der Taſche, was

er braucht; ſchon baut er neue Luftſchlöſſer, denn

ſeine Nummern ſind excellent, wie der Schreiber ihm geſagt hat, und es kann nicht fehlen, ſie müſſen