Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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von Geran ihre Toilette wieder herrichten; die aber, welche am meiſten bei kaltem Blute geblieben ſind, bemühen ſich, Murville zu beruhigen, und fordern, daß man ſich verſtändige, bevor man ſich ſchlage. Statt aller weiteren Erklärung verlangt Frau von Geran den Preis für ihren Stehſpiegel und ihre Toilette, Eduard aber behandelt ſie mit Schimpf und Verachtung, und will von keiner Ausgleichung etwas wiſſen. Dufresne, der immer in den ſchwierigſten Augenblicken bei der Hand iſt, zieht Eduard wider ſeinen Willen deim Rock aus dem Zimmer und läßt die übrigen Anweſenden nach Gefallen lachen, ſchim⸗ pfen oder ſchreien, wie es ihr Intereſſe mit ſich bringt.

„Du biſt ein Kind, ſagt Dufresne zu Murville, als ſie auf der Straße ſind, wozu einen ſolchen Lärmen?— Warum?2... warum?. Du weißt noch nicht, daß ich verrathen, durch eine Frau, von der ich mich geliebt glaubte, ſchändlich betrogen bin! und für wen?... für einen Bedienten!— Aber,

mein Gott, iſt denn das ein Grund in einem Hauſe

alles umzukehren und zu zerſchlagen?... Man muß jedes Ding von der philoſophiſchen Seite be⸗ trachten! Für eine ſolche Bagatelle zerſchlägt man keine Möbel! Du wirſt tauſend Frauen finden, die Dich für Dein Geld anbeten!..— Nach all' den Opfern, die ich ihr gebracht habe...— Ich geſtehe, es iſt unangenehm!... aber, lieber Freund, das Geld, was man an eine Frau verſchwendet, muß man immer für verloren betrachten. Siehe! das Schlimmſte bei der Geſchichte iſt Dein Streit mi