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wünſcht, dabei einem die bedeutungsvollſten Blicke zuwirft, etwas verweigern; man nimmt eine Ab⸗ ſchlagszahlung auf das Darlehen, indem man ſich neben die verführeriſche Borgerin ſetzt und ſie von Liebe unterhält, am wenigſten aber zu befürchten ſcheint.
Eduard bewundert dergleichen Schönheiten der Damen nicht, da ihn eine ausſchließlich feſſelt, ſetzt ſich aber zum Spiel, nachdem er unter dem Vor⸗ wande, ſeine Börſe vergeſſen zu haben, von ſeiner Gebieterin dreißig Louisd'ors geliehen hat, die man ihm auch ohne Umſtände gibt, weil man ſie Tags darauf mit Intereſſen wieder zu erhalten überzeugt iſt.
Ein gewiſſer Marquis von Monclair, vertrauter Freund des Chevalier Defleuret, bietet Eduard eine Partie Ecarte an; man ſetzt ſich, und Defleuret bleibt dieſem zur Seite, um ihm, wie er ſagt, Glück zu bringen. Indeſſen, ſtatt zu gewinnen, verliert Murville alle Partien; die geliehenen dreißig Louis⸗ d'ors ſind fort, indeſſen will man gern auf ſein Ehren⸗ wort weiter ſpielen, weil man ſeine Pünktlichkeit im Bezahlen kennt.
Frau von Geran kredenzt im Ueberfluß ihren Punſch und trinkt ſelbſt einige Gläſer, um ihren Gäſten mit deſto mehr Grazie die Honneurs machen zu können. Ein Jeder ſcheint ſich entweder mit dem Spielen oder mit der Galanterie zu beſchäftigen; die
gewöhnliche ruhige Haltung iſt dem Geräuſch ge⸗
wichen, man vergißt ſich hier und da, der erzwun⸗ gene feine Anſtand macht einer etwas freieren Mun⸗


