Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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terkeit Platz; man ſchwört, man lacht, man ſtreitet, reizt ſich beim Spiel und wird zärtlich auf einer Ottomane; ein ſehr buntes und bewegtes Bild, wo jedes ſeimemm Intereſſe nachgeht.

Auch Frau von Geran ſcheint ſehr erhitzt, obſchon ſie ſelbſt nicht ſpielt; ſie nähert ſich einen Augenblick der Partie Eduards, ſieht; daß er ganz in ſein Spiel vertieft iſt und entfernt ſich dann, um etwas friſche Luft zu ſchöpfen.

Cduard gelang es nicht, auch nur eine Partie zu gewinnen; die Wuth, die Verzweiflung kochten in ſeinem Innern; er war dem Marquis ſchon fünfzehn⸗ tauſend Franken ſchuldig und ſpielte immer auf ſeinen Verluſt fort, in der Hoffnung, das Glück ſolle um⸗ ſchlagen; aber er ſah ſich ſtets in ſeiner Erwartung getäuſcht. Blaß, zitternd, mit verſtörtem Blick weiß er nicht mehr, was er beginnen ſoll; ſeine Hände ziehen ſich krampfhaft zuſammen, ſeine Nerven ſind in convulſiviſcher Bewegung, kaum daß er noch athmet.

Ich ſetze jetzt die fünfzehntauſend Franken auf einmal dagegen, ſagt er endlich zu ſeinem Gegner mit veränderter Stimme. Ich willige ein, ant⸗ wortet der Marquis, Sie ſehen, daß ich großmüthig ſpiele... in der That bin ich auch untröſtlich, daß Sie ſo anhaltend verlieren.

Eduard antwortet nichts und iſt nur mit der neuen Partie beſchäftigt; ſeine Augen ſind auf die Karten geheftet, von denen er ſein Schickſal erwartet; beim Spiel ſind nur Defleuret, der beſtändig hinter

Eduard ſteht, und eine alte, mit dem Marquis ſehr