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aber es geſchieht ja bloß, um Geld zu erhalten. Man nennt das Wechſelgeſchäfte machen.— Iſt das aber auch erlaubt?— Erlaubt!... ah! deßhalb fragt man nicht um Erlaubniß.— Iſt es wohl auch an⸗ ſtändig, rechtlich, ſo..— Ha ha ha!... ich muß über Deine Bedenken lachen!... zur Verfallzeit be⸗ zahlſt Du, alſo was iſt's denn weiter?— Und Du glaubſt den Wechſel zu discontiren?— Ich bin meiner Sache gewiß; man hält Dich für reich, Du machſt ein großes Haus!.. Deine Abendgeſellſchaft hat Dir viel Kredit gemacht!... ſei ruhig... morgen haſt Du neue Gelder, und es gehört nur etwas Glück dazu, und Du haſt das Doppelte von dem, was Du heute verloren haſt.— Vermaledeites Roulette!... ſtets nichts wie Impair!... Der ſchlaue Defleuret ſagt, er habe ein unfehlbares Mittel ausgegrübelt!... aber vor allen Dingen Geld, um anzufangen...— Wir werden vielleicht nicht genug haben.— O, ich habe noch andere Hülfsquellen! Aber unterſchreibe geſchwind, ich werde dann ſchon das Weitere beſorgen.“
Eduard unterzeichnet den Wechſel von zwanzig⸗ tauſend Franken und geht, um ſich zu zerſtreuen, zu ſeiner Geliebten. Sie ſchmollt etwas, daß er den verſprochenen Cachemirſhawl nicht mitbringt, man verſpricht ihn aber auf morgen, und ſie wird wieder liebenswürdig... Sie ſchilt ihren zärtlichen Freund über ſein ernſtes und zerſtreutes Weſen aus, und er entſchuldigt ſich mit einer ſehr wichtigen Spekulation, und man umarmt und liebkost ihn. Ein Mann, der große Geſchäfte macht und freigebig iſt, welch ein Schatz!


