ſehen, ich brauche nothwendig Geld, und das heute noch.“ „Das wird ſchwierig ſein, antwortet Dufresne
mit betrübtem Tone.— Wie! haſt Du nicht meine
Papiere?— Ich erfahre ſo eben ein ſchreckliches Unglück. Der, dem ich ſie anvertraut hatte.— Nun!— Hat ſie verkauft... und iſt mit dem Gelde davon gereist.— Davon gereist?— Freilich! er iſt verſchwunden... und es iſt unmöglich, von ihm etwas Weiteres zu erfahren.“
Eduard iſt außer ſich. Er wirft ſich verzweif⸗ lungsvoll auf einen Stuhl.—„Ich bin ruinirt 1... ich habe Alles verloren!...— Ruinirt!... welche Thorheit, wenn man Kredit und Bekanntſchaften hat!... Sei ruhig, ich werde mir angelegen ſein laſſen, dieſen Schaden zu erſetzen... verlaß Dich nur auf meinen Eifer, meine Freundſchaft... mein zu großes Vertrauen iſt daran Schuld, ich werde die Sache ſchon wieder gut machen.“
„Durch welches Mittel denn?— Es gibt deren tauſend.— Bedenke nur, daß ich keinen Pfennig habe, und jeden Augenblick Geld brauche, beſonders für Frau von Geran, der ich dies Unglück verheimlichen
will.— Da thuſt Du ſehr recht, obgleich ich über⸗
zeugt bin, daß ſie Dich liebt, daß...— Ich hatte ihr einen koſtbaren Shawl verſprochen, den ſie ſo ſehr wünſchte.— Du wirſt ihn ihr auch geben... da.. unterſchreibe das.— Was iſt das?— Ein Wechſel von 20,000 Franken an meine Ordre.— Ich bin Dir aber nichts ſchuldig!— Freilich wohl,


