Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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33 Sie eſſen nicht mehr zu Hauſe... und da wollten wir bloß nachſehen, ob Ihr Wein nicht verdirbt.

Eduard jagt die Leute aus dem Keller, ſteigt wie⸗ der nach der Wohnung hinauf und glaubt Geräuſch im Zimmer ſeiner Frau zu hören; er tritt raſch ein und ſieht, wie ſein Kammerdiener der Frau des Por⸗ tiers, einem hübſchen, jungen Weibe, die eben ſo gern gefällt, als ihr Mann trinkt, auf eine gar zu verdächtige Weiſe den Hof macht.

Kreuz Donnerwetter! flucht Eduard, was für eine Wirthſchaft, welche Unordnung!... Denkt ihr Geſindel, daß ich ſo etwas dulden werde?... Ich jage euch alle ſogleich zum Teufel!

Wie es Ihnen beliebt, Herr Murville, ſagt der Bediente, ohne aus der Faſſung zu kommen, bezah⸗ len ſie uns und wir verlaſſen das Haus augen⸗ blicklich.

Eduard entfernt ſich wüthend und verſchließt ſich in ſein Zimmer. Seit der Abreiſe ſeiner Frau hat er nicht einen Sous ſeinen Leuten gegeben, denn er hat nicht einmal genug Geld zur Beſtreitung ſeiner eigenen Ausgaben gehabt, und jetzt iſt er gezwungen, dieſe Elenden, die ihn beſtehlen und das oberſte zu unterſt kehren, im Hauſe zu behalten; er hofft jedoch von Dufresne die nöthigen Mittel zu bekommen, um ſich aus dieſer Verlegenheit zu reißen, und will ſo eben zu ihm gehen, als dieſer mit verzweifelter Miene ins Zimmer tritt.

Ah! Du kommſt zu rechter Zeit, ruft Eduard ihm entgegen, ich hatte großes Verlangen, Dich zu

Paul de Kock. XXI. 3